Photovoltaik: Tipps für eine private Stromversorgung

Photovoltaik: Tipps für eine private Stromversorgung

Diese Tipps richten sich an Menschen, die sich unabhängig machen möchten. Der autarke Haushalt ist durch die neuste Technologie möglich und mit einem Umstieg sollte nicht lange gewartet werden. Besonders lukrativ wird es, wenn sich ein Elektroauto beschaffen wird.

Die selbstständige Wärmeversorgung ist allgegenwärtig. Eine Versorgung durch Fernwärme ist nur in manchen Städten wirklich ein Thema. Beim Strom sieht die Thematik bisher noch ganz anders aus. Vor wenigen Jahren kamen die ersten Modelle zur Photovoltaik-Anlage auf den Markt und seither kann jeder seinen eigenen Strom erzeugen und damit den Akku seines Fahrzeugs füllen oder den Haushalt versorgen. Der Strom kann durch eine Batterie auch gespeichert werden — willkommen in der Autarkie!

Ab wann lohnt es sich? Risiken?

Damit man sich effektiv von der Stromversorgung unabhängig machen möchte, sollten zunächst Kosten und Risiken abgeschätzt werden. Viele Eigenheime sind in Deutschland an dreiphasige Niederspannungsnetze angeschlossen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Hauszähler dem regionalen Grundversorger gehört.

Jetzt kommt der Clou: Solang das Hausnetz über jenen Zähler am Stromnetz hängt, wird pro Kilowattstunde weiterhin abgerechnet — obwohl es sich um Solarstrom handelt. Hinzu kommt aber auch die Mehrwertsteuer, da Wechselstrom theoretisch(!) auch verkauft werden kann. Obendrein wird noch die Zählermiete und Netzgebühren verlangt, wobei letztere durchaus noch steigen wird.

Flächen ermitteln

Damit reichlich Strom produziert werden kann, wird möglichst viel Fläche benötigt. Es wird mindestens so viel benötigt, dass der gesamte Bedarf an Haushaltsstrom und Warmwasser gedeckt werden kann. Hinzu sollten auch Gegebenheiten wie Rasenmäher, Autos, Rollstühle, usw. bedacht werden, die durchaus auch Strom benötigen könnten.Umso mehr Strom durch die Solargeneratoren erzeugt werden kann, umso weniger ist ein zweiter Generator notwendig.

Wie hoch ist der Strombedarf im Winter?

Kritisch könnte die selbstständige Versorgung im Winter werden, denn dann reicht der Sonnenstrom vielleicht gar nicht mehr. In diesen Situationen muss ein Blockheizkraftwerk (BHKW) einspringen. Blöderweise nutzt dieser entweder Diesel, Erdgas, Biogas oder Brennstoff, damit Heizwärme und Strom erzeugt wird.

Warum ein Elektroauto Sinn macht

Damit man wirtschaftlich gesehen zur kompletten Selbstversorgung übergeht, sollten alle Autos auf elektrische Antriebe umgestellt werden. So kann die Autobatterie als Zwischenspeicher für den Strom genutzt werden. Durch ein bidirektionalen Ladesystem könnte das Elektroauto auch wieder Strom in den Haushalt speisen. Ein Konzept von Nissan hat dieses Konzept bereits eindrucksvoll in der Praxis gezeigt.

Die Abwärme sollte nicht unterschätzt werden

Das BHKW erzeigt eine Abwärme, die nicht unterschätzt werden sollte. Der Motor ist dabei wassergekühlt, vorausgesetzt die Abwärme soll für die Heizung fungieren. Es gibt jedoch auch Luftgekühlte Motoren, die benötigen aber große Ventilatoren und damit entstehen auch störende Geräusche.

Wie hoch sind die Wartungskosten?

Auch eine Photovoltaik-Anlage benötigt eine fachmännische Wartung. Das ist aber nicht dramatisch, da die Technologie sehr zuverlässig ist und nur wenig Wartung voraussetzt. Ein BHKW hingegen sollte alle paar Monate gewartet und gesäubert werden, denn hier müssen Kontakte und Zündung gepflegt werden.

Mit der Autarkie geht also auch ein regelmäßiger Besuch von Fachinstallateuren und Kaminkehrer einher. Der BHKW ist aber auch eine sehr empfindliche Technologie, denn wenn diese ausfällt, dann wird keine Energie mehr geliefert und der Strom und Warmwasser ist erstmal aus. Fachexperten gibt es unter https://www.homeandsmart.de/photovoltaik-fachpartner-finden in einer übersichtlichen Darstellung.

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